Wo Mallorca noch sich selbst gehört
Die meisten Reisenden kennen Es Trenc — den karibisch-türkisen Postkarten-Strand zwischen Sa Ràpita und Colònia de Sant Jordi. Doch wer früh aufsteht und ein paar Kilometer weiterfährt, findet Buchten, in denen Sie das Wasser oft ganz für sich haben.
1. Es Caragol
Die südlichste Spitze Mallorcas. 25 Minuten von der Residencia, dann ein 20-minütiger Fußweg über den Pinienwald — und Sie stehen auf einem unberührten Sandstrand mit Blick auf den Leuchtturm von Cap de ses Salines. Keine Beachbar, keine Sonnenliegen. Bringen Sie Wasser und ein Handtuch mit.
2. Cala Salobrar
Direkt neben Es Trenc, durch eine Düne getrennt. 90% der Touristen sind keine 200 Meter weiter — und doch ist die Bucht meist halbleer.
3. Cala Pi
Eine schmale Schlucht zwischen weißen Felsen, gerade mal 30 Meter breit. Das Wasser leuchtet türkis, am Eingang der Bucht steht ein alter Wachturm aus dem 17. Jahrhundert. 15 Minuten von der Residencia.
4. Cala Mondragó
Naturschutzgebiet eine halbe Stunde nach Osten. Zwei kleine Buchten, durch einen Küstenpfad verbunden. Im Naturpark gilt: keine Beachbars im Strandbereich, dafür ein erstklassiges Restaurant am Eingang des Parks.
5. Caló des Moro
Für den Sonnenuntergang. Die Bucht zwischen Felsen wirkt wie ein Geheimnis — bei Sonnenuntergang schimmert das Wasser kupferrot. Gehen Sie um 17 Uhr, wenn die Tagesausflügler abreisen.
Was Sie mitnehmen sollten
Diese Buchten sind unerschlossen — keine Beachbars, keine Liegenverleihe. Packen Sie ausreichend Wasser, Sonnencreme, ein Handtuch und festes Schuhwerk für den Zustieg ein. Für längere Aufenthalte lohnt sich ein Lunch aus einem der Supermärkte in Llucmajor oder Santanyí.